Nassstrahlen

Beschränkungen: Stangenmaterial bis 4000mm, Werkstückgeometrien  bis 800mm Seitenlänge

aktivierung der oberflächen

Durch die Vorbehandlung in der Galvanotechnik wird eine einwandfreie Oberfläche für die nachfolgende Dünnschichtverchromung geschaffen. Anhaftungen wie Fette oder Oxide werden entfernt, die Oberfläche wird gereinigt und aktiviert - die Voraussetzung für eine einwandfreie Dünnschichtverchromung.

Swiss Armoloy zieht die aufwändigere mechanische der chemischen Vorbehandlung vor:

- weniger aggressive Behandlung für das Werkstück.

- feinere, kompaktere und regelmässigere Oberfläche.

- keine Wasserstoffablagerungen - diese würden zu einer spröden Werkstoffstruktur führen und müssten im Anschluss durch hohe Erwärmung (ca. 6h Anlassen bei ca. 300°C) abgebaut werden. Genau aus diesem Grund genügt eine höchste Bearbeitungstemperatur der nachfolgenden Verfahrensprozesse von 60°C.

Das Verfahren

Bei Nass- Strahlanlagen, die man auch unter dem Begriff «Schlammstrahl- Verfahren» kennt, werden die Strahlmittel mit Wasser in einem Behälter aufgerührt.

Das Prinzip basiert auf der Druckluft, die aus der Injektordüse austritt: im Inneren der Strahlpistole entsteht dadurch ein Unterdruck. Das Wasser- Strahlmittelgemisch wird automatisch und ohne zusätzliche Vorbeschleunigung über die Ansaugleitung aus dem Materialsammelbehälter der Nass- Strahlanlagen gezogen. In der Strahlpistole wird das Wasser- Strahlmittelgemisch dann vom Druckluftstrahl übernommen und beschleunigt auf das Werkstück gestrahlt.

Durch die Vermischung des Wassers mit dem Strahlmittel wird jedes einzelne Strahlmittelchen aufgrund der Oberflächenspannung des Wassers von diesem kugelig umschlossen. Die Anteile von Strahlmittel, Wasser und Luft können beliebig verändert und so das Strahlergebnis gesteuert werden.

 

ZUSATZNUTZEN für endprodukte

Mit dem Nass- Strahlverfahren lassen sich makellos feine Oberflächen erzielen. Darüber hinaus werden besonders edel aussehende und glatte Mattierungen erzielt.

 

 

Bilder in Arbeit